Hasenrücken mit Wacholdersoße

  • Zeitaufwand

  • Arbeitszeit

  • Kochzeit

Zutaten

  • Hasenrücken

  • 2-3 Zwiebeln

  • 300g Saure Sahne

  • 2 EL Tomatenmark

  • 4 EL Rotes Johannisbeergelee

  • 10 Wacholderbeeren

  • 1/2 l klare Brühe oder Wildfont

  • Öl

  • Salz

  • Pfeffer

  • Zucker

  • Paprikapulver (edelsüß)

Zubereitung

  1. Den Hasenrücken auftauen und falls er noch nicht gespickt ist, dies mit fetten Speckstreifen nachholen

  2. Aus Salz und Paprikapulver einen Rub herstellen und den Hasen großzügig damit einreiben

  3. Anschließend einen Metallschaschlikspieß durch das Rückgrat oder daneben stecken damit der Hasenrücken sich nicht zusammenziehen oder biegen kann

  4. In einer Pfanne die geviertelten Zwiebeln in einer Pfanne anrösten und in einen Bräter geben

  5. Den Hasenrücken auf die Zwiebeln betten und im geöffneten Bräter im vorgeheizten Ofen bei 180° für 40 Minuten braten

  6. Anschließend den Rücken herausehmen und warm stellen

  7. Aus den Zwiebeln, der Sahne, Zucker, Tomatenmark, Johannisbeergelee, Wacholderbeeren und der Brühe (oder Font) eine Soße anrühren und diese 15 Minuten lang köcheln lassen

  8. Anschließend durch ein Sieb geben und mit dem Hasenrücken gemeinsam servieren

  9. Dazu passen besonders gut Kroketten oder selbst gemachte Spätzle

Traditionell gibt es bei uns am ersten Weihnachtsfeiertag immmer Hasenrücken nach einem alten Rezept bei dem keiner mehr den genauen Ursprung kennt. Das hier gezeigte Basis-Rezept kann je nach Geschmack noch etwas erweitert werden und die doppelte Menge Soße gekocht werden. Diese kommt bei uns immer als erstes weg.

Je nach Geschmack kann man auch gut die Menge an Johannisbeergelee erhöhen, dann bekommt die Soße noch einen kräftigeren Geschmack.

Ein Hasenrücken reicht gut für 2 Personen, bei größeren Gesellschaften sollte man daher noch etwas mehr kaufen.